Es gibt sie überall und leider auch eine ganze Menge! Nicht nur, dass viele Lebensmittel als Kalorienfallen gelten, auch viele Ideen oder sogenannte Abnehmtricks bewirken auch genau das Gegenteil. Bei all den vielen unterschiedlichen Mythen kommt man schnell durcheinander und oft kostet es eine Menge Geld wenn man sich das Buch kaufen muss um sie griffbereit zu haben. Das muss nicht sein.
Hier finden Sie eine schnelle Übersicht über alle Diätmythen:
Mythos 1: Wer viel isst wird dick!
Viel zu essen bedeutet nicht automatisch dass man übergewichtig wird, denn wichtig ist nicht die Menge, sondern was man zu sich nimmt. Eine ausgewogene Mahlzeit mit viel frischem Obst und Gemüse regt nämlich den Stoffwechsel an und man nimmt dadurch auch ab.
Mythos 2: Wenn man zu spät isst nimmt man zu
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, die Uhrzeit hat mit dem Gewicht nichts zu tun. Wenn es so wäre, dann würden die Spanier und Italiener zu den dicksten Europäern zählen, weil sie sehr spät (meist 21 oder 22 Uhr) zu Abend essen. Direkt vor dem Schlafengehen sollte man allerdings nichts essen, das beeinträchtigt nämlich den Schlaf der ebenfalls eine große Rolle beim Gewicht abnehmen bzw. zunehmen spielt. Das Wichtigste ist dabei aber genau wie im 1. Mythos welche Lebensmittel man isst. Ein gegrillter Fisch mit gedünstetem Gemüse macht am Abend nichts, eine Portion Pommes aus der Fritteuse hingegen schon.
Mythos 3: Mit Abführmitteln nimmt man ab!
Das ist leider ein großer Denkfehler, denn die ganzen beworbenen Hilfsmittel wirken erst im Dickdarm, dabei hat der Körper den Zucker und die Fette bereits im Dünndarm aufgenommen und verarbeitet.
Mythos 4: Man wird von Brot und Nudeln dick
Das ist nur die halbe Wahrheit, denn damit sind nicht alle Brot- und Nudelsorten gemeint, sondern nur die, die Weißmehl enthalten. Denn Weißbrot und Weißmehlnudeln halten in erster Linie nicht lange satt und zweitens lassen sie den Blutzuckerspiegel schnell absinken.
Mythos 5: Blitzdiäten sind effektiver als normale Diäten
Im ersten Augenblick sieht es so aus, aber durch die schnelle Abnahme verliert man auch meist Muskelmasse und die wird später, wenn man wieder wie vorher isst, durch Fettpolster ersetzt. Langfristig bewirken die Blitzdiäten sogar das Gegenteil!
Mythos 6: Fettpolster deuten auf Gefahr hin
Die Polster an Beine, Po und Hüfte sind für den Körper ungefährlich, die an der Taille hingegen schon.
Mythos 7: Olivenöl statt Butter
Das Olivenöl hat ihre guten Seiten: Es ist gut für Herz und Kreislauf, enthält ungesättigte Fettsäuren und soll sogar für ein längeres Leben sorgen, aber was ist schlecht daran? Etwa 100 Gramm Olivenöl enthalten 900 Kalorien, Butter hingegen 20 Prozent weniger bei gleicher Menge (750 kcal).
Mythos 8: Je mehr Mahlzeiten desto besser
Einige sagen dass 5 Mahlzeiten bei einer Diät besser seien, weil sie Heißhungerattacken vorbeugen, aber andere meinen dass 3 Mahlzeiten besser sind weil diese den Insulinausstoß verringern. Hierbei gilt: Egal wie viele Mahlzeiten man isst, es kommt wieder einmal darauf an was man isst und wie viele Kalorien.
Mythos 9: Ab 30 nimmt man automatisch zu
Das ist nur bedingt richtig, es stimmt zwar dass die Muskelmasse abbaut und der Körper weniger Energie benötigt, aber wenn man 20 – 30 Minuten Sport macht (dreimal die Woche), nimmt man nicht zu!
Mythos 10: Der Stoffwechsel ist bei allen gleich
Man hört oft, dass jeder selbst an seinem Übergewicht Schuld hat, aber das ist nicht richtig. Manche Menschen haben einen Stoffwechsel der ohne Sport oder desgleichen auf Hochtouren fährt und andere die unter den gleichen Bedingungen einen sehr niedrigen Stoffwechsel haben. Mit gesunder Ernährung und Sport ist das aber in den Griff zu kriegen.
Mythos 11: Lange schlafen macht dick
Mitnichten! Das Gegenteil ist der Fall, denn wer zu kurz schläft und dadurch unter Schlafmangel leidet hemmt die Freisetzung von Leptin was den Hunger bremst.
Mythos 12: Nur Fett macht satt
Es stimmt zwar, dass der Körper ein bestimmtes Maß an Fetten braucht, aber das hat nichts mit der Sättigung zu tun. Was Sie satt macht sind erstens ausreichend Kohlenhydrate und zweitens die Zeit in der Sie Ihre Mahlzeit einnehmen. Nach 20 Minuten ist man satt, die Menge ist dabei nicht relevant
Mythos 13: Mit Light Produkten nimmt man ab
Das stimmt nur bedingt, leider hat das Wort „Light“ auf Lebensmitteln nicht unbedingt die gleiche Definition. Einmal bedeutet es kalorienarm, einmal fettarm oder auch koffeinarm. Da die Lightprodukte aber ohne Fett nicht so gut schmecken wie das Original wird mit Zucker ein wenig getrickst, dadurch werden die Kalorien oft ausgeglichen. Man sollte immer gut aufpassen und die Kalorientabelle studieren, oft stellt man fest, dass zwischen den normalen Produkten und der Light-Variante nur ein minimaler Unterschied bei den Kalorien besteht.
Mythos 14: Man wird von Kartoffeln dick!
Kartoffeln selbst machen nicht dick, dazu bräuchte man über 3 Kilo bis die Kohlenhydrate in Fett umgewandelt werden würden. Was dick macht ist eher die Form der Zubereitung wie etwa Bratkartoffeln oder frittierte Pommes.
Mythos 15: Frühstückseier machen dick
Zwar haben die Frühstückseier wie Spiegeleier viele Kalorien, aber sie setzten nicht an. Wer morgens ein Frühstücksei isst, ist den folgenden Mahlzeiten genügsamer und ist insgesamt zufriedener.
Mythos 16: Pizza und Eis gehören in keine Diät
In Massen gesehen sind Pommes, Pizza, Currywurst und Co. natürlich keine Lebensmittel die einen schlank halten bzw. machen. Wer sie sich aber dauerhaft verbietet verliert die Lust am Essen und hält die Diät nicht durch. Man sollte in Maßen genießen und sich einen gesunden Speiseplan erstellen in dem man auch Spielraum für die süßen und deftigen Versuchungen hat.
Mythos 17: Schlank durch Abwechslung
Auf dem Teller sollte schon eine Abwechslung sein, aber nicht zu viele verschiedene Lebensmittel am Tag. Zwar soll der Ernährungsplan abwechslungsreich sein, aber wer sich zu viele Beilagen zu jeder Mahlzeit dazu kocht neigt auch dazu automatisch mehr zu essen. Lieber den einen Tag einen Salat und am Tag darauf eine Mahlzeit mit Kartoffeln und Fleisch.
Mythos 18: Süßstoff ist besser als Zucker
Kurzfristig ja, langfristig nein. Süßstoff ist nämlich süßer als Zucker wodurch man dazu neigt die Getränke und Lebensmittel die bereits süß sind noch süßer zu machen. Außerdem enthält Süßstoff einen Inhaltsstoff der auf Dauer Hunger macht.
Mythos 19: Eis macht dick!
Ein weit verbreiteter Irrtum, im Rahmen einer gesunden Ernährung und mit etwas Bewegung ist Eis sogar gut zum abnehmen!
Mythos 20: Kalorienzählen ist besser als Sport
Wer durch Ernährungsumstellungen oder Kalorienzählen abnimmt, verliert in erster Linie Muskelmasse, Sportler hingegen verlieren Körperfett, nehmen aber auch an Muskeln zu, was besser für den ganzen Körper ist.
Mythos 21: Fast Food macht dick!
In Massen ja, in Maßen genossen sind sie in Ordnung. Als Diät wie beim Kalorienzählen sollte man sie aber nicht verwenden, da einem dann immer noch viele Vitamine fehlen.
Mythos 22: Obst macht schlank!
Generell stimmt das nicht. Je süßer die Frucht desto mehr Fruchtzucker und der wird wieder in Fett umgewandelt. Wer aber in Maßen genießt und sich zusätzlich bewegt, der nimmt damit auch ab.
Mythos 23: Wenn man Sport macht kann man essen was man will!
Das wäre schön, aber der Körper verbrennt nicht so wie wir wollen. Bei einer halbe Stunde Jogging hat man sich gerade male einen Schokoriegel verdient. Für eine Salamipizza müsste man fast 80 Minuten schnell in die Pedale treten.
Mythos 24: Zum Essen ein Glas Wein zählt nicht
Leider doch. Der Wein wirkt sich gleich in zwei Punkten schlecht auf den Körper aus: 1. der Alkohol hat fast die gleiche Anzahl an Kalorien wie Fett! Ein Glas Rotwein mit 250 ml hat zum Beispiel 175 Kalorien! 2. Wird durch Alkohol Insulin ausgestoßen wodurch Fett im Körper eingelagert wird.
Mythos 25: Kein Abendessen bedeutet den größten Erfolg
Es ist egal welche Mahlzeit man streicht, man hat an Kalorien gespart. Abends fällt es einem nur leichter. Morgens nichts zu essen bedeutet mehr zum Mittag zu essen und wer das Mittagessen ausfallen lässt hat automatisch Lust auf Süßes!
Mythos 26: Mit FDH nimmt man am einfachsten ab
Im Prinzip ja, aber das auch nur, wenn man das Mindestmaß von dem isst was der Körper braucht. Wenn man mindestens 2000 Kalorien essen sollte, dann sollte man auch mindestens so viel essen, denn wer weniger isst, verlangsamt den Stoffwechsel und nimmt automatisch wieder zu sobald man wieder normal isst.
Mythos 27: Viel Denken bedeutet mehr essen
Falsch! Denken verbraucht pro Stunde gerade mal 3 Kalorien, anstrengend ist es aber wirklich! Oft nur, wird das eine mit dem anderen verwechselt und Vieldenker essen ungewollt mehr als 200 Kalorien mehr als eigentlich nötig!
Mythos 28: Ein Glas Wasser vor dem Essen hilft beim Abnehmen
Stimmt schon, aber nur minimal. Erstens wird das Hungergefühl minimal reduziert und dadurch dass der Körper das kalte Wasser erwärmen muss verbrennt er Kalorien, allerdings entspricht die Anzahl der verbrannten Kalorien gerade mal einem Stück Würfelzucker. Theoretisch müsste man für einen Teller Nudeln mit Käsesoße fast 15 Liter Wasser trinken!
Mythos 29: Trennkost macht schlank!
Aus psychologischer Sicht ja, denn die Methode Eiweiß und Kohlenhydrate zu verschiedenen Zeiten lässt einen sich mehr mit dem Essen beschäftigen und man wird aufmerksamer. Was aber entscheidend ist sind Kalorienverbrauch und Kalorienzufuhr. Wer mehr Kalorien isst als der Grundumsatz und der Verbrauch, der nimmt zu.
Mythos 30: Alle Vegetarier sind schlank!
Nicht unbedingt, Pommes enthalten auch viel Fett und wer ein Kartoffelgratin mit dicker Sahnesoße macht hat auch keine Kalorien gespart. Fleisch ist sogar gesund für uns da es ein wichtiger Eisen-, Zink- und Eiweißlieferant ist! Am Besten eignet sich bei einer gesunden Ernährung fettarmes Fleisch wie Rinderfilet und Hähnchenbrust.
Mythos 31: Stress macht schlank
Das ist Unsinn, wer konstant den Stresspegel oben hält kann in sechst Jahren bis zu zehn Kilo an Gewicht zulegen! Wer also abnehmen will sollte sich entspannen und dem Körper und sich selbst eine Pause einräumen.
Mythos 32: Man kann sich auch mit Fruchtsaft sättigen!
Eine schöne Idee, bei über 3 Litern Saft hat man fast schon den Tagesbedarf an Kalorien zu sich genommen, aber satt macht es nicht! Einen besseren Effekt hat Gemüsebrühe und die hat sogar noch weniger Kalorien.
Mythos 33: Es gibt Lebensmittel die mehr Kalorien verbrauchen als sie liefern
Wenn das ginge, dann bräuchte sich keiner mehr Gedanken um die Figur zu machen sondern einfach regelmäßig diese Lebensmittel essen. Ein schöner Traum, Realität ist aber, der Körper holt viel mehr Kalorien aus den Nahrungsmitteln heraus als er bei der Verdauung verbraucht.
Mythos 34: Aperitifs und kleine Snacks vor dem Essen zügeln den Hunger
Wohl eher das Gegenteil, sie regen den Hunger an und man isst nach einem Aperitif oder einem Snack noch mehr als man eigentlich wollte/sollte.
Mythos 35: Fatburner Ananas
Zwar verbessert die Ananas die Fettverbrennung, aber die Fettverwertung wird nicht verhindert und die Fette aus anderen Lebensmitteln werden auch aufgenommen.
Mythos 36: Wärme und Kälte beeinflussen die Figur nicht
Tun so wohl! Wer in klimatisierten Räumen sitzt nimmt schneller zu, weil dem Körper die Arbeit genommen wird sich an die Temperaturen zu gewöhnen. Wer immer mal das Fenster aufreißen muss weil die Wohnung keine Klimaanlage hat verhilft den Körper dazu die Eigentemperatur umzustellen damit es angenehm ist. Das verbraucht Kalorien zwar nicht viele, aber auf Dauer hat es eine unterstützende Wirkung.
Mythos 37: Die Menge macht’s
Die großen Packungen sind meist günstiger, aber leider isst man automatisch auch viel mehr. Das bedeutet aber nicht dass die kleinen Packungen besser sind, oftmals haben die genauso viele oder auch mehr Kalorien.
Mythos 38: Margarine ist fettärmer als Butter
Halbfettmargarine ist fettärmer als Vollfettbutter, aber Vollfettmargarine enthält genauso viel Fett wie Vollfettbutter. Die Halbfettvarianten sind fettärmer.
Mythos 39: Von Fett wird man dick
Von den falschen Fetten ja, die setzen sich nämlich in der Bauchregion an und bilden die unansehnlichen Fettpolster. Gesunde Fette hingegen sind gut und wichtig für den Körper.
Mythos 40: Von 2 Litern Wasser am Tag nimmt man ab
2 Liter Wasser am Tag sind immer gut, egal ob Diät oder nicht, aber dass man davon abnimmt stimmt nicht ganz. Es füllt den Magen und von Mensch zu Mensch stellt sich sogar ein leichtes Sättigungsgefühl ein, aber es hat nicht bei jedem den gleichen Effekt.
Mythos 41: Kein Frühstück bedeutet keine Kalorien
Wer ausgiebig frühstückt isst im Laufe des Tages weniger, aber nicht jeder isst morgens etwas. Man sollte sich aber nicht zu einem großen Frühstück zwingen, sondern es mit einer Tasse Tee und einem Apfel oder einem Joghurt belassen und den Stoffwechsel anregen.
Mythos 42: Pu-Erh-Tee ist der beste Abnehmtee
Es gibt keine Wundermittel! Der Tee wirkt genauso wie alle anderen Tees und hat keine Besonderheiten. Solange es schmeckt sollte man ihn trinken, aber wer ihn nicht trinkt verpasst auch nichts.
Mythos 43: Eiweißdiäten sind die besten Diäten
Es stimmt, man nimmt mit eiweißreichen Diäten ab, aber sie sind nicht perfekt, sie führen zu Verstopfungen und Mundgeruch, außerdem schafft es auf lange Sicht keiner ewig auf Kartoffeln, Reis, Nudeln und Obst zu verzichten.
Mythos 44: Rauchen hält dünn
Wer mit dem Rauchen aufhört nimmt schneller zu, das ist wahr, aber das auch nur weil die Liebe Gewohnheit sich etwas zum Mund zu führen etwas damit zu tun hat. Raucher selbst sind aber nicht dünner als Nichtraucher.
Mythos 45: Drei Mal die Woche 30 Minuten Sport reicht
Das stimmt nicht, denn 30 Minuten bei drei Mal die Woche hat kaum Auswirkungen auf die Figur. Besser als nichts, aber auch nicht umwerfend.
Mythos 46: Mehr Schweiß bedeutet man verbrennt mehr Kalorien
Die Menge vom Schweiß hat nichts mit der Verbrennung er Kalorien zu tun, es kommt viel mehr darauf an, dass man sich weiter zum Sport ermutigt. Wenn man sich beim Joggen und anderen Ausdauersportarten noch unterhalten kann, dann verbrennt man Fett auf angenehme Weise und erhält sich die Lust am Sport.
Mythos 47: In der Sauna verbrennt man Kalorien!
Das wäre grandios, einfach für eine Weile in die Sauna gehen, sich die überflüssigen Pfunde runter schwitzen und dann nach Belieben wieder essen. Aber ganz so einfach ist das nicht, denn in der Sauna schwitzt man bloß Flüssigkeiten weg, aber sobald man wieder trinkt hat man die Flüssigkeit wieder drauf.
Mythos 48: Tee und Kaffee wirken entwässernd
Nein, beides hat den gleichen Effekt wie Wasser und kann zur üblichen Flüssigkeitsmenge dazugerechnet werden.
Mythos 49: Abends sollte man nur etwas Leichtes essen
Man kann auch etwas Schweres essen, wichtig ist nur, dass man es 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafen gehen isst, damit es nicht den Schlaf beeinflusst. Wenn man nämlich zu spät isst, dann schläft man unruhig oder sogar schlecht und das ist schlecht beim Abnehmen.
Mythos 50: Alle Kalorien sind gleich
Dann wäre es einfach, aber es gibt leider viele Lebensmittel die nicht lange satt halten, andere Nahrungsmittel sättigen bei gleicher Kalorienmenge doppelt so lange. Vollkornbrot sättigt beispielsweise länger als Weißbrot bei den gleichen Kalorien.
Mythos 51: Man nimmt ab wenn man weniger isst
Mitnichten, wer weniger isst als man eigentlich sollte verliert das natürliche Hungergefühl und unterbietet womöglich den persönlichen Grundbedarf an Kalorien. Außerdem braucht jeder Mensch eine andere Menge an Nahrungsmitteln und Kalorien! Jemand der gerade mal 1,50 Meter groß isst, braucht kleinere Portionen als eine Person mit einer Größe von 1,90 Metern. Logisch, oder?
Mythos 52: Genuss hat beim Abnehmen nichts zu suchen
Ganz und gar nicht, man muss an der Ernährung und beim Sport Freude haben, sonst hält man es nicht lange durch und der Erfolg bleibt aus. Fettarme Ernährung muss nicht schlecht schmecken, man kann mit Gewürzen nachhelfen.
Mythos 53: Scharfe Gewürze verbrennen Kalorien
Allenfalls regen sie die Verdauung und den Stoffwechsel an, aber nicht so hoch, dass man damit wirklich Kalorien verbrennen lässt. Dazu bedarf es etwas mehr.
Mythos 54: Dick sein ist vererblich
In erster Linie liegt es an den eigenen Ernährungsgewohnheiten, ob man dick wird oder nicht, wobei die Tendenz bei beleibten Eltern erhöht ist als bei schlanken Eltern. Denn dicke Eltern können unter anderem dick sein weil sie einen niedrigen Stoffwechsel haben und der ist erblich. Wenn die Eltern sich dann ungesund ernähren bzw. so ernähren dass sie mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen und die Kinder diese Gewohnheiten übernehmen, dann kann man auch schnell Gewicht zulegen.
Mythos 55: Fettfrei heißt kalorienfrei
Stimmt nicht, jedes Lebensmittel bis auf Wasser, Tee und Filterkaffee hat Kalorien! Fette enthalten nur besonders viele Kalorien, aber verbieten sollte man sie sich nicht. Es gibt viele Öle beispielsweise die zwar viele Fette und somit auch viele Kalorien enthalten, aber gut für Herz- und Kreislauf sind.
Mythos 56: Auf die Signale des Körpers achten
Angeblich soll man einfach auf den Körper hören, er würde einem schon deutlich machen was man braucht, leider stimmt es in der heutigen Zeit nicht mehr. Da sich im Laufe der Jahre die festen Essenszeiten gelockert haben und heutzutage viel mehr zwischendurch genascht wird als früher. Der Körper vermischt also Hunger und Sättigungsgefühl und kann keine eindeutigen Zeichen geben.
Mythos 57: Bananen machen dick
Vergleicht man die Kalorien von 6 Bananen mit einer Pizza, dann haben beide gleich viele Kalorien, aber durch den Zucker und in Massen machen sie auch nicht schlank. Das ist aber bei allen Lebensmitteln in zu großer Menge der Fall.
Mythos 58: Salate sind perfekt zum Abnehmen.
Ein Salatkopf selbst hat wenig Kalorien und auch das andere Gemüse was hinein kommt ist sehr kalorienarm, aber wer dabei French Dressing verwendet (oder andere Joghurt Dressings), der hat sich die gesparten Kalorien beim Salat durch den Dressing wieder dazu geholt. Ein leichtes Dressing aus einem EL Öl und einem EL Essig ist viel gesünder und kalorienärmer.
Mythos 59: Frauen nehmen schneller ab als Männer
Leider ist es hierbei genau umgekehrt. Männer nehmen schneller ab als Frauen, selbst wenn sie im gleichen Zeitraum die gleiche Diät machen. Fair ist das nicht, aber das liegt womöglich daran, dass die Frau immer in der Bereitschaft sein muss Kinder kriegen zu können.
Mythos 60: Diäten haben kein Risiko
Falsch! Wer in einer Woche mehr als 1,5 Kilo abnimmt kann Gallensteine bekommen und wer sogar so sehr mit den Kalorien nach unten geht dass man weniger als 1000 Kalorien pro Tag zu sich nimmt erhöht das Risiko Herzrhythmusstörungen zu bekommen.
Mythos 61: Frisches Gemüse ist gesünder als Tiefkühlgemüse
Ein weit verbreiteter und sich hartnäckig haltender Irrtum. Da das Tiefkühlgemüse direkt nach der Ernte schockgefroren und verpackt wird bleiben dabei die wichtigen Vitamine die empfindlich gegen Licht und Luft sind geschützt. Buttergemüse hingegen ist nicht gesünder als frisches Gemüse. Wie immer spielt die Zubereitung hierbei eine große Rolle.
Mythos 62: Rohkost ist gesünder als gegartes Gemüse
Es stimmt zwar, dass in Rohkost mehr Vitamine stecken, aber sie sind deshalb noch lange nicht gesünder. Nicht jeder verträgt rohes Gemüse, da Rohkost viel schwerer zu verdauen ist. Das kann zu Verdauungsstörungen führen und ist sehr unangenehm. Wer es verträgt soll es essen, wer es nicht verträgt tut sich auch keinen Gefallen mit dem Verzehr.
