Diätmythen

Es gibt sie überall und leider auch eine ganze Menge! Nicht nur, dass viele Lebensmittel als Kalorienfallen gelten, auch viele Ideen oder sogenannte Abnehmtricks bewirken auch genau das Gegenteil. Bei all den vielen unterschiedlichen Mythen kommt man schnell durcheinander und oft kostet es eine Menge Geld wenn man sich das Buch kaufen muss um sie griffbereit zu haben. Das muss nicht sein.
Hier finden Sie eine schnelle Übersicht über alle Diätmythen:

Mythos 1: Wer viel isst wird dick!

Viel zu essen bedeutet nicht automatisch dass man übergewichtig wird, denn wichtig ist nicht die Menge, sondern was man zu sich nimmt. Eine ausgewogene Mahlzeit mit viel frischem Obst und Gemüse regt nämlich den Stoffwechsel an und man nimmt dadurch auch ab.

Mythos 2: Wenn man zu spät isst nimmt man zu

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, die Uhrzeit hat mit dem Gewicht nichts zu tun. Wenn es so wäre, dann würden die Spanier und Italiener zu den dicksten Europäern zählen, weil sie sehr spät (meist 21 oder 22 Uhr) zu Abend essen. Direkt vor dem Schlafengehen sollte man allerdings nichts essen, das beeinträchtigt nämlich den Schlaf der ebenfalls eine große Rolle beim Gewicht abnehmen bzw. zunehmen spielt. Das Wichtigste ist dabei aber genau wie im 1. Mythos welche Lebensmittel man isst. Ein gegrillter Fisch mit gedünstetem Gemüse macht am Abend nichts, eine Portion Pommes aus der Fritteuse hingegen schon.

Mythos 3: Mit Abführmitteln nimmt man ab!

Das ist leider ein großer Denkfehler, denn die ganzen beworbenen Hilfsmittel wirken erst im Dickdarm, dabei hat der Körper den Zucker und die Fette bereits im Dünndarm aufgenommen und verarbeitet.

Mythos 4: Man wird von Brot und Nudeln dick

Das ist nur die halbe Wahrheit, denn damit sind nicht alle Brot- und Nudelsorten gemeint, sondern nur die, die Weißmehl enthalten. Denn Weißbrot und Weißmehlnudeln halten in erster Linie nicht lange satt und zweitens lassen sie den Blutzuckerspiegel schnell absinken.

Mythos 5: Blitzdiäten sind effektiver als normale Diäten
Im ersten Augenblick sieht es so aus, aber durch die schnelle Abnahme verliert man auch meist Muskelmasse und die wird später, wenn man wieder wie vorher isst, durch Fettpolster ersetzt. Langfristig bewirken die Blitzdiäten sogar das Gegenteil!

Mythos 6: Fettpolster deuten auf Gefahr hin

Die Polster an Beine, Po und Hüfte sind für den Körper ungefährlich, die an der Taille hingegen schon.

Mythos 7: Olivenöl statt Butter

Das Olivenöl hat ihre guten Seiten: Es ist gut für Herz und Kreislauf, enthält ungesättigte Fettsäuren und soll sogar für ein längeres Leben sorgen, aber was ist schlecht daran? Etwa 100 Gramm Olivenöl enthalten 900 Kalorien, Butter hingegen 20 Prozent weniger bei gleicher Menge (750 kcal).

Mythos 8: Je mehr Mahlzeiten desto besser

Einige sagen dass 5 Mahlzeiten bei einer Diät besser seien, weil sie Heißhungerattacken vorbeugen, aber andere meinen dass 3 Mahlzeiten besser sind weil diese den Insulinausstoß verringern. Hierbei gilt: Egal wie viele Mahlzeiten man isst, es kommt wieder einmal darauf an was man isst und wie viele Kalorien.

Mythos 9: Ab 30 nimmt man automatisch zu

Das ist nur bedingt richtig, es stimmt zwar dass die Muskelmasse abbaut und der Körper weniger Energie benötigt, aber wenn man 20 – 30 Minuten Sport macht (dreimal die Woche), nimmt man nicht zu!

Mythos 10: Der Stoffwechsel ist bei allen gleich

Man hört oft, dass jeder selbst an seinem Übergewicht Schuld hat, aber das ist nicht richtig. Manche Menschen haben einen Stoffwechsel der ohne Sport oder desgleichen auf Hochtouren fährt und andere die unter den gleichen Bedingungen einen sehr niedrigen Stoffwechsel haben. Mit gesunder Ernährung und Sport ist das aber in den Griff zu kriegen.

Mythos 11: Lange schlafen macht dick

Mitnichten! Das Gegenteil ist der Fall, denn wer zu kurz schläft und dadurch unter Schlafmangel leidet hemmt die Freisetzung von Leptin was den Hunger bremst.

Mythos 12: Nur Fett macht satt

Es stimmt zwar, dass der Körper ein bestimmtes Maß an Fetten braucht, aber das hat nichts mit der Sättigung zu tun. Was Sie satt macht sind erstens ausreichend Kohlenhydrate und zweitens die Zeit in der Sie Ihre Mahlzeit einnehmen. Nach 20 Minuten ist man satt, die Menge ist dabei nicht relevant

Mythos 13: Mit Light Produkten nimmt man ab

Das stimmt nur bedingt, leider hat das Wort „Light“ auf Lebensmitteln nicht unbedingt die gleiche Definition. Einmal bedeutet es kalorienarm, einmal fettarm oder auch koffeinarm. Da die Lightprodukte aber ohne Fett nicht so gut schmecken wie das Original wird mit Zucker ein wenig getrickst, dadurch werden die Kalorien oft ausgeglichen. Man sollte immer gut aufpassen und die Kalorientabelle studieren, oft stellt man fest, dass zwischen den normalen Produkten und der Light-Variante nur ein minimaler Unterschied bei den Kalorien besteht.

Mythos 14: Man wird von Kartoffeln dick!

Kartoffeln selbst machen nicht dick, dazu bräuchte man über 3 Kilo bis die Kohlenhydrate in Fett umgewandelt werden würden. Was dick macht ist eher die Form der Zubereitung wie etwa Bratkartoffeln oder frittierte Pommes.

Mythos 15: Frühstückseier machen dick

Zwar haben die Frühstückseier wie Spiegeleier viele Kalorien, aber sie setzten nicht an. Wer morgens ein Frühstücksei isst, ist den folgenden Mahlzeiten genügsamer und ist insgesamt zufriedener.

Mythos 16: Pizza und Eis gehören in keine Diät

In Massen gesehen sind Pommes, Pizza, Currywurst und Co. natürlich keine Lebensmittel die einen schlank halten bzw. machen. Wer sie sich aber dauerhaft verbietet verliert die Lust am Essen und hält die Diät nicht durch. Man sollte in Maßen genießen und sich einen gesunden Speiseplan erstellen in dem man auch Spielraum für die süßen und deftigen Versuchungen hat.

Mythos 17: Schlank durch Abwechslung

Auf dem Teller sollte schon eine Abwechslung sein, aber nicht zu viele verschiedene Lebensmittel am Tag. Zwar soll der Ernährungsplan abwechslungsreich sein, aber wer sich zu viele Beilagen zu jeder Mahlzeit dazu kocht neigt auch dazu automatisch mehr zu essen. Lieber den einen Tag einen Salat und am Tag darauf eine Mahlzeit mit Kartoffeln und Fleisch.

Mythos 18: Süßstoff ist besser als Zucker

Kurzfristig ja, langfristig nein. Süßstoff ist nämlich süßer als Zucker wodurch man dazu neigt die Getränke und Lebensmittel die bereits süß sind noch süßer zu machen. Außerdem enthält Süßstoff einen Inhaltsstoff der auf Dauer Hunger macht.

Mythos 19: Eis macht dick!

Ein weit verbreiteter Irrtum, im Rahmen einer gesunden Ernährung und mit etwas Bewegung ist Eis sogar gut zum abnehmen!

Mythos 20: Kalorienzählen ist besser als Sport

Wer durch Ernährungsumstellungen oder Kalorienzählen abnimmt, verliert in erster Linie Muskelmasse, Sportler hingegen verlieren Körperfett, nehmen aber auch an Muskeln zu, was besser für den ganzen Körper ist.

Mythos 21: Fast Food macht dick!

In Massen ja, in Maßen genossen sind sie in Ordnung. Als Diät wie beim Kalorienzählen sollte man sie aber nicht verwenden, da einem dann immer noch viele Vitamine fehlen.

Mythos 22: Obst macht schlank!

Generell stimmt das nicht. Je süßer die Frucht desto mehr Fruchtzucker und der wird wieder in Fett umgewandelt. Wer aber in Maßen genießt und sich zusätzlich bewegt, der nimmt damit auch ab.

Mythos 23: Wenn man Sport macht kann man essen was man will!

Das wäre schön, aber der Körper verbrennt nicht so wie wir wollen. Bei einer halbe Stunde Jogging hat man sich gerade male einen Schokoriegel verdient. Für eine Salamipizza müsste man fast 80 Minuten schnell in die Pedale treten.

Mythos 24: Zum Essen ein Glas Wein zählt nicht

Leider doch. Der Wein wirkt sich gleich in zwei Punkten schlecht auf den Körper aus: 1. der Alkohol hat fast die gleiche Anzahl an Kalorien wie Fett! Ein Glas Rotwein mit 250 ml hat zum Beispiel 175 Kalorien! 2. Wird durch Alkohol Insulin ausgestoßen wodurch Fett im Körper eingelagert wird.

Mythos 25: Kein Abendessen bedeutet den größten Erfolg

Es ist egal welche Mahlzeit man streicht, man hat an Kalorien gespart. Abends fällt es einem nur leichter. Morgens nichts zu essen bedeutet mehr zum Mittag zu essen und wer das Mittagessen ausfallen lässt hat automatisch Lust auf Süßes!

Mythos 26: Mit FDH nimmt man am einfachsten ab

Im Prinzip ja, aber das auch nur, wenn man das Mindestmaß von dem isst was der Körper braucht. Wenn man mindestens 2000 Kalorien essen sollte, dann sollte man auch mindestens so viel essen, denn wer weniger isst, verlangsamt den Stoffwechsel und nimmt automatisch wieder zu sobald man wieder normal isst.

Mythos 27: Viel Denken bedeutet mehr essen

Falsch! Denken verbraucht pro Stunde gerade mal 3 Kalorien, anstrengend ist es aber wirklich! Oft nur, wird das eine mit dem anderen verwechselt und Vieldenker essen ungewollt mehr als 200 Kalorien mehr als eigentlich nötig!

Mythos 28: Ein Glas Wasser vor dem Essen hilft beim Abnehmen

Stimmt schon, aber nur minimal. Erstens wird das Hungergefühl minimal reduziert und dadurch dass der Körper das kalte Wasser erwärmen muss verbrennt er Kalorien, allerdings entspricht die Anzahl der verbrannten Kalorien gerade mal einem Stück Würfelzucker. Theoretisch müsste man für einen Teller Nudeln mit Käsesoße fast 15 Liter Wasser trinken!

Mythos 29: Trennkost macht schlank!

Aus psychologischer Sicht ja, denn die Methode Eiweiß und Kohlenhydrate zu verschiedenen Zeiten lässt einen sich mehr mit dem Essen beschäftigen und man wird aufmerksamer. Was aber entscheidend ist sind Kalorienverbrauch und Kalorienzufuhr. Wer mehr Kalorien isst als der Grundumsatz und der Verbrauch, der nimmt zu.

Mythos 30: Alle Vegetarier sind schlank!

Nicht unbedingt, Pommes enthalten auch viel Fett und wer ein Kartoffelgratin mit dicker Sahnesoße macht hat auch keine Kalorien gespart. Fleisch ist sogar gesund für uns da es ein wichtiger Eisen-, Zink- und Eiweißlieferant ist! Am Besten eignet sich bei einer gesunden Ernährung fettarmes Fleisch wie Rinderfilet und Hähnchenbrust.

Mythos 31: Stress macht schlank

Das ist Unsinn, wer konstant den Stresspegel oben hält kann in sechst Jahren bis zu zehn Kilo an Gewicht zulegen! Wer also abnehmen will sollte sich entspannen und dem Körper und sich selbst eine Pause einräumen.

Mythos 32: Man kann sich auch mit Fruchtsaft sättigen!

Eine schöne Idee, bei über 3 Litern Saft hat man fast schon den Tagesbedarf an Kalorien zu sich genommen, aber satt macht es nicht! Einen besseren Effekt hat Gemüsebrühe und die hat sogar noch weniger Kalorien.

Mythos 33: Es gibt Lebensmittel die mehr Kalorien verbrauchen als sie liefern

Wenn das ginge, dann bräuchte sich keiner mehr Gedanken um die Figur zu machen sondern einfach regelmäßig diese Lebensmittel essen. Ein schöner Traum, Realität ist aber, der Körper holt viel mehr Kalorien aus den Nahrungsmitteln heraus als er bei der Verdauung verbraucht.

Mythos 34: Aperitifs und kleine Snacks vor dem Essen zügeln den Hunger

Wohl eher das Gegenteil, sie regen den Hunger an und man isst nach einem Aperitif oder einem Snack noch mehr als man eigentlich wollte/sollte.

Mythos 35: Fatburner Ananas

Zwar verbessert die Ananas die Fettverbrennung, aber die Fettverwertung wird nicht verhindert und die Fette aus anderen Lebensmitteln werden auch aufgenommen.

Mythos 36: Wärme und Kälte beeinflussen die Figur nicht

Tun so wohl! Wer in klimatisierten Räumen sitzt nimmt schneller zu, weil dem Körper die Arbeit genommen wird sich an die Temperaturen zu gewöhnen. Wer immer mal das Fenster aufreißen muss weil die Wohnung keine Klimaanlage hat verhilft den Körper dazu die Eigentemperatur umzustellen damit es angenehm ist. Das verbraucht Kalorien zwar nicht viele, aber auf Dauer hat es eine unterstützende Wirkung.

Mythos 37: Die Menge macht’s

Die großen Packungen sind meist günstiger, aber leider isst man automatisch auch viel mehr. Das bedeutet aber nicht dass die kleinen Packungen besser sind, oftmals haben die genauso viele oder auch mehr Kalorien.

Mythos 38: Margarine ist fettärmer als Butter

Halbfettmargarine ist fettärmer als Vollfettbutter, aber Vollfettmargarine enthält genauso viel Fett wie Vollfettbutter. Die Halbfettvarianten sind fettärmer.

Mythos 39: Von Fett wird man dick

Von den falschen Fetten ja, die setzen sich nämlich in der Bauchregion an und bilden die unansehnlichen Fettpolster. Gesunde Fette hingegen sind gut und wichtig für den Körper.

Mythos 40: Von 2 Litern Wasser am Tag nimmt man ab

2 Liter Wasser am Tag sind immer gut, egal ob Diät oder nicht, aber dass man davon abnimmt stimmt nicht ganz. Es füllt den Magen und von Mensch zu Mensch stellt sich sogar ein leichtes Sättigungsgefühl ein, aber es hat nicht bei jedem den gleichen Effekt.

Mythos 41: Kein Frühstück bedeutet keine Kalorien

Wer ausgiebig frühstückt isst im Laufe des Tages weniger, aber nicht jeder isst morgens etwas. Man sollte sich aber nicht zu einem großen Frühstück zwingen, sondern es mit einer Tasse Tee und einem Apfel oder einem Joghurt belassen und den Stoffwechsel anregen.

Mythos 42: Pu-Erh-Tee ist der beste Abnehmtee

Es gibt keine Wundermittel! Der Tee wirkt genauso wie alle anderen Tees und hat keine Besonderheiten. Solange es schmeckt sollte man ihn trinken, aber wer ihn nicht trinkt verpasst auch nichts.

Mythos 43: Eiweißdiäten sind die besten Diäten

Es stimmt, man nimmt mit eiweißreichen Diäten ab, aber sie sind nicht perfekt, sie führen zu Verstopfungen und Mundgeruch, außerdem schafft es auf lange Sicht keiner ewig auf Kartoffeln, Reis, Nudeln und Obst zu verzichten.

Mythos 44: Rauchen hält dünn

Wer mit dem Rauchen aufhört nimmt schneller zu, das ist wahr, aber das auch nur weil die Liebe Gewohnheit sich etwas zum Mund zu führen etwas damit zu tun hat. Raucher selbst sind aber nicht dünner als Nichtraucher.

Mythos 45: Drei Mal die Woche 30 Minuten Sport reicht

Das stimmt nicht, denn 30 Minuten bei drei Mal die Woche hat kaum Auswirkungen auf die Figur. Besser als nichts, aber auch nicht umwerfend.

Mythos 46: Mehr Schweiß bedeutet man verbrennt mehr Kalorien

Die Menge vom Schweiß hat nichts mit der Verbrennung er Kalorien zu tun, es kommt viel mehr darauf an, dass man sich weiter zum Sport ermutigt. Wenn man sich beim Joggen und anderen Ausdauersportarten noch unterhalten kann, dann verbrennt man Fett auf angenehme Weise und erhält sich die Lust am Sport.

Mythos 47: In der Sauna verbrennt man Kalorien!

Das wäre grandios, einfach für eine Weile in die Sauna gehen, sich die überflüssigen Pfunde runter schwitzen und dann nach Belieben wieder essen. Aber ganz so einfach ist das nicht, denn in der Sauna schwitzt man bloß Flüssigkeiten weg, aber sobald man wieder trinkt hat man die Flüssigkeit wieder drauf.

Mythos 48: Tee und Kaffee wirken entwässernd

Nein, beides hat den gleichen Effekt wie Wasser und kann zur üblichen Flüssigkeitsmenge dazugerechnet werden.

Mythos 49: Abends sollte man nur etwas Leichtes essen

Man kann auch etwas Schweres essen, wichtig ist nur, dass man es 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafen gehen isst, damit es nicht den Schlaf beeinflusst. Wenn man nämlich zu spät isst, dann schläft man unruhig oder sogar schlecht und das ist schlecht beim Abnehmen.

Mythos 50: Alle Kalorien sind gleich

Dann wäre es einfach, aber es gibt leider viele Lebensmittel die nicht lange satt halten, andere Nahrungsmittel sättigen bei gleicher Kalorienmenge doppelt so lange. Vollkornbrot sättigt beispielsweise länger als Weißbrot bei den gleichen Kalorien.

Mythos 51: Man nimmt ab wenn man weniger isst

Mitnichten, wer weniger isst als man eigentlich sollte verliert das natürliche Hungergefühl und unterbietet womöglich den persönlichen Grundbedarf an Kalorien. Außerdem braucht jeder Mensch eine andere Menge an Nahrungsmitteln und Kalorien! Jemand der gerade mal 1,50 Meter groß isst, braucht kleinere Portionen als eine Person mit einer Größe von 1,90 Metern. Logisch, oder?

Mythos 52: Genuss hat beim Abnehmen nichts zu suchen

Ganz und gar nicht, man muss an der Ernährung und beim Sport Freude haben, sonst hält man es nicht lange durch und der Erfolg bleibt aus. Fettarme Ernährung muss nicht schlecht schmecken, man kann mit Gewürzen nachhelfen.

Mythos 53: Scharfe Gewürze verbrennen Kalorien

Allenfalls regen sie die Verdauung und den Stoffwechsel an, aber nicht so hoch, dass man damit wirklich Kalorien verbrennen lässt. Dazu bedarf es etwas mehr.

Mythos 54: Dick sein ist vererblich

In erster Linie liegt es an den eigenen Ernährungsgewohnheiten, ob man dick wird oder nicht, wobei die Tendenz bei beleibten Eltern erhöht ist als bei schlanken Eltern. Denn dicke Eltern können unter anderem dick sein weil sie einen niedrigen Stoffwechsel haben und der ist erblich. Wenn die Eltern sich dann ungesund ernähren bzw. so ernähren dass sie mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen und die Kinder diese Gewohnheiten übernehmen, dann kann man auch schnell Gewicht zulegen.

Mythos 55: Fettfrei heißt kalorienfrei

Stimmt nicht, jedes Lebensmittel bis auf Wasser, Tee und Filterkaffee hat Kalorien! Fette enthalten nur besonders viele Kalorien, aber verbieten sollte man sie sich nicht. Es gibt viele Öle beispielsweise die zwar viele Fette und somit auch viele Kalorien enthalten, aber gut für Herz- und Kreislauf sind.

Mythos 56: Auf die Signale des Körpers achten

Angeblich soll man einfach auf den Körper hören, er würde einem schon deutlich machen was man braucht, leider stimmt es in der heutigen Zeit nicht mehr. Da sich im Laufe der Jahre die festen Essenszeiten gelockert haben und heutzutage viel mehr zwischendurch genascht wird als früher. Der Körper vermischt also Hunger und Sättigungsgefühl und kann keine eindeutigen Zeichen geben.

Mythos 57: Bananen machen dick

Vergleicht man die Kalorien von 6 Bananen mit einer Pizza, dann haben beide gleich viele Kalorien, aber durch den Zucker und in Massen machen sie auch nicht schlank. Das ist aber bei allen Lebensmitteln in zu großer Menge der Fall.

Mythos 58: Salate sind perfekt zum Abnehmen.

Ein Salatkopf selbst hat wenig Kalorien und auch das andere Gemüse was hinein kommt ist sehr kalorienarm, aber wer dabei French Dressing verwendet (oder andere Joghurt Dressings), der hat sich die gesparten Kalorien beim Salat durch den Dressing wieder dazu geholt. Ein leichtes Dressing aus einem EL Öl und einem EL Essig ist viel gesünder und kalorienärmer.

Mythos 59: Frauen nehmen schneller ab als Männer

Leider ist es hierbei genau umgekehrt. Männer nehmen schneller ab als Frauen, selbst wenn sie im gleichen Zeitraum die gleiche Diät machen. Fair ist das nicht, aber das liegt womöglich daran, dass die Frau immer in der Bereitschaft sein muss Kinder kriegen zu können.

Mythos 60: Diäten haben kein Risiko

Falsch! Wer in einer Woche mehr als 1,5 Kilo abnimmt kann Gallensteine bekommen und wer sogar so sehr mit den Kalorien nach unten geht dass man weniger als 1000 Kalorien pro Tag zu sich nimmt erhöht das Risiko Herzrhythmusstörungen zu bekommen.

Mythos 61: Frisches Gemüse ist gesünder als Tiefkühlgemüse

Ein weit verbreiteter und sich hartnäckig haltender Irrtum. Da das Tiefkühlgemüse direkt nach der Ernte schockgefroren und verpackt wird bleiben dabei die wichtigen Vitamine die empfindlich gegen Licht und Luft sind geschützt. Buttergemüse hingegen ist nicht gesünder als frisches Gemüse. Wie immer spielt die Zubereitung hierbei eine große Rolle.

Mythos 62: Rohkost ist gesünder als gegartes Gemüse

Es stimmt zwar, dass in Rohkost mehr Vitamine stecken, aber sie sind deshalb noch lange nicht gesünder. Nicht jeder verträgt rohes Gemüse, da Rohkost viel schwerer zu verdauen ist. Das kann zu Verdauungsstörungen führen und ist sehr unangenehm. Wer es verträgt soll es essen, wer es nicht verträgt tut sich auch keinen Gefallen mit dem Verzehr.

Einseitige Diäten und Blitzdiäten

Jede einseitige Diät und jede Blitzdiät wird nur eine kurze Zeitperiode eingehalten und ist, wie der Name es schon sagt, schlicht und einfach einseitig und schnell. Das bedeutet dass dadurch Mangelerscheinungen auftreten und die Gefahr auf Heißhunger wesentlich höher ist als bei vielseitigen und längerfristigen Diäten.
Weiterhin werden dem Körper verschiedene Inhaltsstoffe vorenthalten wodurch eine Zwischenlagerung von Fetten und Zucker folgt sobald man wieder anfängt normal zu essen. Der Körper reagiert so, weil diese Mangelerscheinung normalerweise (aus früheren Zeiten) ja nur daher rühren kann dass nicht genügend Nahrung zu finden ist. Also beugt der Körper für die nächste Not vor und das führt dann zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt.
Das bedeutet, dass die Diäten die einseitig sind und eine rasante Abname versprechen keinen langfristigen Effekt haben. Wer also auf Dauer abnehmen möchte sollte sich von den Orangen-Diäten, Reis-Diäten und allen anderen Diäten die einen hohen Gewichtsverlust in kurzer Zeit versprechen fern halten und lieber nach etwas Ausschau halten das zwar länger dauert, aber dadurch auch länger anhält.
Natürlich klingt es sehr verlockend in zwei Wochen zehn Kilo zu verlieren, aber wenn die zwei Wochen abgelaufen sind und man sich wie vorher ernährt, hat man die gleichen Pfunde wieder drauf oder im schlimmsten Falle sogar, durch die Lagerung, noch mehr als vorher.
Genau diese Schwankungen mit dem schnellen zu- und abnehmen sind für den Körper ungesund und machen ihn auf Dauer kaputt. Der Körper kann sich in der Geschwindigkeit gar nicht umstellen, wie diese Blitzdiäten dauern und der Körper kann die Verdauung auch nicht so schnell verändern. Der Körper braucht etwas solides, eine Routine von der man ab und zu mal abweichen darf, aber kein ewiges Hin und Her.

Was ist der BMI?

Der BMI steht für Body-Mass-Index, eine Berechnung mit der sich die Körpermasse eines Menschen in 4 Kategorien bewerten lässt. Die 4 Kategorien lauten Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Fettsucht. Das Ergebnis wird dann wie folgt in die unterschiedlichen Kategorien eingeteilt:
Ist das Ergebnis kleiner als 18,5 leidet man an Untergewicht, liegt das Ergebnis zwischen 18,5 und 25 hat man Normalgewicht, bei einem Wert zwischen 25 und 30 ist man übergewichtig und wer über 30 bei seinem BMI ausgerechnet hat, der ist fettsüchtig.
Der BMI wird wie folgt ausgerechnet: Das Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Größe in Metern mal die Größe, aber nur die Größe noch mal mit der Größe multipliziert wird, nicht das Gewicht!

Ein Beispiel:
Das Gewicht: 68 kg
Die Größe: 1,75 Meter
Die Größe mal die Größe: 1,75 * 1,75 = 3,0625
Also: 68 : 3,0625 = 22,2

In unserer Beispielrechnung hat man also bei einer Größe von 1,75 Metern und einem Gewicht von 68 genau die goldene Mitte des Normalgewichtes.

Was ist das Idealgewicht?

Es gibt mehrere Interpretationen des Idealgewichtes, beispielsweise den BMI oder auch der üblichen Berechnung: Körpergröße in Zentimeter – 100. Aber gilt das denn auch für jeden? Manche Ärzte sagen, dass das Idealgewicht laut der üblichen Berechnungen gar nicht stimmt, sondern es viel gesünder ist, wenn man ein paar Pfunde mehr hat als dort angegeben.
Diese widersprüchlichen Aussagen sind natürlich äußerst verwirrend, der eine sagt mehr, der andere weniger, und man weiß dann gar nicht was denn eigentlich richtig ist. Aber kein Grund zur Sorge, die einzig richtige Interpretation des Idealgewichtes wird viele Menschen jetzt mit Sicherheit aufatmen lassen:
Genau genommen sind so ziemlich alle Aussagen und Berechnungen von Idealgewicht richtig, gleichzeitig aber auch falsch! Es ist nämlich so, dass all diese Berechnungen viel zu allgemein sind, was also heißt dass es für den einen mit dem BMI genau richtig ist und für den anderen falsch. In diesen ganzen Berechnungen und Statistiken werden persönliche, teilweise auch vereinzelte, Abweichungen nicht berücksichtigt! Der Durchschnittsmensch von Größe X hat sein Idealgewicht bei einem Wert von Y. Aber wer ist denn alles durchschnitt?
Nehmen wir beispielsweise die Frauen: Es gibt viele Frauen, die von den Genen her einen besonders großen Busen haben, bei denen stimmt dann, sowohl optisch, als auch vom Gefühl her, dieses statistisch berechnete Gewicht womöglich nicht. Eine Frau mit einer Körbchengröße D und einem Gewicht von 65 Kilo sieht nicht natürlich geschweige denn ästhetisch aus.
Oder auch der Mann: Wenn ein Mann beispielsweise außergewöhnlich bereite Schultern hat, dann aber noch das Gewicht was ihm laut BMI als Normalgewicht berechnet wurde, kann es passieren dass er optisch aussieht als würde er am Hungertuch nagen. Eine Hühnerbrust, ein schlanker Bauch, aber Schultern wie ein Bodybuilder, das ist auch nicht optimal.
Im Grunde liegt das Idealgewicht jedes einzelnen bei dem Gewicht mit dem man sich:

1. Wohl in seiner Haut fühlt

Man sollte nicht darauf achten was andere sagen, ob man mehr oder weniger wiegt als man laut der Statistik sollte ist völlig irrelevant. Hauptsache man kann sich leiden, fühlt sich fit und ist vor allem gesund!

2. Man sich gerne im Spiegel ansehen mag

Wenn man sich gerne im Spiegel betrachtet und die Formen gut leiden kann, dann sollte man auch mit sich zufrieden sein.

3. Kein gesundheitliches Risiko besteht

Sollten trotz leichtem Über- oder Untergewicht keine gesundheitlichen Beschwerden auftreten oder der Arzt Ihnen nach einer Routineuntersuchung zu keiner Gewichtszunahme oder -abnahme rät und die ersten beiden Punkte zutreffen, dann brauchen Sie sich keine Sorgen ums Gewicht zu machen.

Und machen Sie sich keine Gedanken wenn jemand Sie für zu dick oder zu dünn hält, sie können es den Menschen in Ihrer Umgebung erstens nie hundert prozentig recht machen und zweitens ist es Ihr Körper und Sie müssen sich damit wohl fühlen, nicht die anderen.

Übergewicht und seine Folgen

Wussten Sie eigentlich, dass jeder zweite Deutsche zu dick ist? Die Berechnungen stammen zwar aus dem Jahre 2008, aber die Tendenz, dass die Zahl der Übergewichtigen sich vermehrt steigt immer weiter. Mehr als siebzig Prozent der männlichen Bevölkerung und sogar über fünfzig Prozent der Frauen sind übergewichtig! In der EU sind die Deutschen sogar die Vorreiter in Sachen Übergewicht!
Die Deutschen ernähren sich ungesund und bewegen sich zu wenig. Das wiederum hat zur Folge dass sich die ungesunden Ernährungsgewohnheiten und die Unlust an Bewegung auf die Kinder überträgt. Bereits jedes sechste bis siebte Kind in Deutschland leidet aufgrund der schlechten Ernährung der Eltern an Übergewicht!
Die vielen Kilos sind nicht nur eine Belastung für den Körper sondern auch ein gesundheitliches Risiko, natürlich auch für die Kinder! Die Arterien sind verfettet, der Blutdruck ist erhöht, jede Bewegung ist eine gewaltige Anstrengung für den Körper und die Gefahr eines Herzinfarktes oder von Diabetes ist durch das Übergewicht um das Zweifache gestiegen. Zudem sind die vielen Kilos eine enorme Belastung für den Kreislauf, für die restlichen Organe (Milz, Leber usw.) und außerdem sind Übergewichtige meist kurzatmig und natürlich wesentlich schneller erschöpft als ein Normalgewichtiger in ihrem Alter.
Des Weiteren führt die ungesunde Ernährung zu unreiner Haut, ganz besonders fettige und süße Speisen sind der Ideale Helfer für Pickel und Mitesser.

Die beste Diät der Welt

Es wurde ja bereits erwähnt dass es viele verschiedene Diäten gibt und dass nicht jede Diät für jeden Menschen den gleichen Erfolg bringt, aber bei Diäten sollte man sich immer eins bewusst sein: Es gibt eine Diät, die die beste Diät der Welt ist und das ist die, die man das ganze Leben lang durchhalten kann.
Dabei spielt es keine Rolle welcher Mensch welche Diät ein Leben lang durchhalten will/kann, die Hauptsache dabei ist nur, dass man sich nicht damit quält. Wer mit FDH leben kann und sein Gewicht damit hält hat sein Ziel erreicht, der nächste erreicht es mit WeightWatchers und wieder ein anderer mit ForeverYoung. Wenn es einem nicht vorkommt wie eine Diät aber man auf sein Wunschgewicht kommt und es halten kann der hat den richtigen Weg für sich selbst gefunden.

Informationen zu Diäten allgemein

Es gibt viele Formen von Diäten, Ernährungsumstellungen und gewichtsreduzierenden Maßnahmen, aber auch viele verschiedene Menschen. Immer wieder hört oder liest man verschiedene Kritiken zu den unterschiedlichen Diäten. Die eine Diät wird von vielen in den Himmel gelobt und die gleiche Diät wird von einigen genauso wieder negativ kritisiert.
Klingt zwar im ersten Augenblick seltsam, ist aber vollkommen logisch, denn nicht für jeden Menschen ist die gleiche Diät richtig. Darum gibt es ja so viele verschiedene Möglichkeiten abzunehmen, eine Frau macht vielleicht riesengroße Erfolge mit Forever Young, der andere ist mit der Diät unzufrieden und wechselt zu Almased.
Wenn man also die für sich selbst geeignete Diät finden will sollte sich zu aller erst über die einzelnen Diäten informieren und sich anschließend Gedanken darüber machen welche Diät zu einem passen könnte, damit man gleich die Diäten ausschließt die einem von vorne herein nicht zusagen.
Hat man sich dann ein paar Diäten ausgesucht sollte man sie die erste Diät ausprobieren, wenn einem die nach zwei Monaten nicht gefällt wechselt man. Der Diätwechsel sollte aber nicht zu oft durchgeführt werden, da das den Körper nur unnötig belastet.
Nach Ablauf der zwei Monate sollte man wissen und feststellen ob einem die Diät gefällt und ob sie das gewünschte Ziel erreicht.

10 Gründe warum Gemüse besser ist als Obst

1. Gemüse enthält keinen Zucker.
2. Gemüse ist ein optimaler Snack.
3. Gemüse kann im Kühlschrank nicht kaputt frieren
4. Gemüse stillt den Hunger langfristig.
5. Gemüse hat meist weniger Kalorien als Obst.
6. Gemüse macht eher schlank als Obst
7. Gemüse muss man länger kauen, wodurch dem Körper frühzeitig Sättigung suggeriert wird
8. Gemüse kann in vielen verschiedenen Möglichkeiten zubereitet werden
9. Gemüse schmeckt ohne Zucker
10. Einige Gemüsesorten gibt es sogar als Gewürz!

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